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Tiere am Hof

Kuhstall

MUH, wir warten auf dich. Besuche uns im Kuhstall. Packe dafür in deinen Koffer eigene Stallkleidung und Gummistiefel ein, denn in unserem Stall, dem "Muhseum", riecht es nach Kuh, Heu und Silo. So bleibt deine andere Kleidung sauber. Zweimal am Tag werden wir gefüttert und gemolken. Ihr habt die Gelegenheit mitzuhelfen und uns das Futter zu servieren. Die Stallzeiten sind von ca. 7.00 Uhr bis 8 Uhr und von ca. 17 Uhr bis 18 Uhr. Es sollte euch ein Erwachsener begleiten.


TIPP

Frage den Bauern, ob du mit dem Traktor mitfahren kannst. Im Sommer wird das Grünfutter meistens täglich geholt.

TIPP

Frage den Bauern, ob du mit dem Traktor mitfahren kannst. Im Sommer wird das Grünfutter meistens täglich geholt..

Tiere am Bauernhof der Familie Kerschenbauer in Fischbach; © Werbeagentur guteidee

Wie verhalte ich mich im Stall

  • Außerhalb der Stallzeiten ist dir nicht erlaubt uns Tiere zu besuchen. Wir brauchen Ruhe zum Schlafen und Verdauen, ansonsten werden wir unruhig und fühlen uns nicht wohl.
  • Wir wollen das du gesund bleibst. Das Betreten der oberen Stockwerke vom Kuhstall und den Wirtschaftsgebäuden ist daher verboten. Es lauern viele versteckte Gefahren wie Futterlöcher, Maschinen und Werkzeuge.
  • Verhalte dich im Kuhstall ruhig und laufe nicht herum, damit du uns Tiere nicht erschreckst. Wenn wir ausschlagen, kann das sehr gefährlich werden.
  • Leere vor dem Eintritt in den Kuhstall deine Hosentaschen. Es kann schnell passieren, dass wir Zuckerlpapier, kleine Autos usw. mitfressen. Aua! Wir bekommen dadurch Bauchweh.
  • Wir lieben Streicheleinheiten und geben euch manchmal Bussis oder schlecken euch das Gesicht ab. Es gibt einige Krankheiten, die wir übertragen können. Wascht euch daher vor dem Essen die Hände und evt. das Gesicht.
    Damit du weist, worauf du im Umgang mit uns achten sollst, macht Kater Flufl, mit euch, einen Besuch bei den einzelnen Tieren.
Mit Geduld und Karotten lassen sich die Hasen am besten anlocken; © Jannina Berry

Von ca. 17.00 bis 18.30 Uhr habt ihr Gelegenheit in Begleitung eines Erwachsenen im Kuhstall zu helfen; © Jannina Berry

Hauskater Fluffel

Mein Künstlername ist Flufl. Den richtigen Namen erfährst du am Bauernhof der Familie Kerschenbauer; © Gertrude Kerschenbauer

Hallo, ich bin Flufl. Schnurrr, schnurrr. Hier am Hof in Fischbach habe ich ein schönes Leben. Nach einem ausgedehnten Nickerchen im Heu, muss ich mich erst mal ausgiebig strecken. Wenn mein Bäuchlein knurrt maschiere ich in aller Ruhe zu meinem Fressplatz. Mal sehen, was Opa Franz für mich hergerichtet hat. Hmmm, schon wieder Katzenfutter. Nein ich gehe lieber zur Bäurin, die hat bestimmt was Feines für mich. Oh, da wartet schon die Konkurrenz. Da hilft nur noch mein Hundeblick und Schnurren. Miau, da kann mir keiner wiederstehen sogar die Katzenladies liegen mir zu Füßen. Zum Glück ist genug für alle da.
So, da ich jetzt gestärkt bin, zeige ich euch die anderen tierischen Hofbewohner.





Da ich der Chef bin, fange ich mit uns Samtpfoten an

MIAU, ich habe noch drei Freunde. Heidi - die möchtegern Hauskatze, Peppi - die schüchterne und Filou. Sein Name ist Programm.

Steckbrief Katze:

Name: Hauskatze
Vater: Kater
Mutter: Katze
Kinder: Katzenjunges, Katzenbaby
Sprache: Miau
Klasse: Säugetier
Gewicht: 2 bis 8 kg
Lebenserwartung: 10 bis 16 Jahre
Sozialverhalten: Einzelgänger
Nahrung: Fleischfresser
Tragzeit: 60 bis 65 Tage
Besonderheiten: Sehr gute Augen - Katzen können in der Dunkelheit gut sehen.
Sehr gutes Gehör- die Katze hat dreimal empfindlichere Ohren als der Mensch, jagt gerne alleine und ist ein Schleichjäger.

Worauf du achten solltest:

  • Wir lieben es entspannt, in der Wärme zu liegen und brauchen 12 bis 16 Stunden Schlaf. Daher stört uns bitte nicht, wenn wir gerade voll entspannt schlafen oder einfach Hunger haben und fressen möchten.
  • Wir umstreichen eure Beine wenn wir Kuschelbedarf haben. Bitte hebt uns nicht immer hoch, wir wollen nicht dauernd getragen werden.
  • Habe ich meine Ohren angelegt oder bewege ich meinen Schwanz unruhig hin und her, ist Vorsicht geboten. Ich möchte meine Ruhe haben und nicht gestört werden. Es kann passieren, dass ich dich kratze, beiße und dir den Katzenbuckel zeige.
  • Die Bäurin mag es gar nicht, wenn ich ins Gästehaus marschiere. Dort gibt es zu viele Gelegenheiten, sich zu verstecken. Schade, frisch gewaschene Bettwäsche wäre sehr bequem. Dafür darf ich ins Bauernhaus, dann hole ich mir eben dort meine Leckerlis ab.

Du kannst uns Kanninchen gerne füttern, Möhren und Äpfel bekommst du von der Bäurin.; © Gertrude Kerschenbauer

Weiter geht es mit den Langohren

Meine felligen Kollegen haben immer ein super Buffet, mit großer Auswahl an Karotten, Äpfeln und saftigem Gras. Das ist nichts für mich, da besuche ich lieber die Schweine.

Steckbrief Kaninchen:

Name: Kanninchen / Hase
Vater:
Rammler
Mutter: Häsin
Kinder: Häschen
Sprache: Brummen, Quitschen
Klasse: Säugetier
Gewicht: 1 bis 3 kg
Lebenserwartung: bis zu 10 Jahre
Sozialverhalten: Gruppentiere
Nahrung: Grünfutter, Heu, Karotten, Äpfel, frische Zweige zum Beknabbern und Spielen.
Tragzeit: 29 bis 35 Tage
Besonderheiten: Die Krallen und die Zähne wachsen ständig nach.
Die Ohren können in die Richtung des wahrgenommen Geräusches gedreht werden.

Worauf du achten solltest:

  • Bitte nimm Stöcke und dergleichen nicht in mein Freigehege mit. Du kriegst mich damit nicht aus meinem Bau. Dabei kannst mich auch noch verletzen.

  • Jage mir nicht hinterher, ich schlage Hacken – du erwischt mich nicht und machst mich scheu.
  • Habe Geduld und locke mich mit leckeren Löwenzahnblättern oder Karotten an. Ich kommen auf dich zu und lasse mich gerne streicheln. Hochheben mag ich aber nicht. Da ich das Gefühl habe, ein Greifvogel stürzt auf mich, flüchte ich.
  • Möhren und Äpfel bekommst du von der Bäurin.
  • Pass auf, wenn du mich mit Karotten fütterst. Vor lauter Gier, kann ich deinen Finger anknabbern.
  • Wenn ich Männchen mache, versuche ich mir einen Überblick zu verschaffen. Liege ich, bin ich völlig entspannt.
  • Ich bin dämmerungsaktiv und verlasse auch tagsüber meinen Bau.
  • Ich bin ein Fluchttier, ist mir etwas nicht geheuer, flüchte ich in meinem Bau.

    Schau mal da sind die sauberen Schweine

    Die Schweine grunzen mir zu laut, obwohl ich sie sehr lustig finde, wie sie mit ihren Rüsseln durch das Stroh fahren.
    Wusstst du, dass wir Schweine nicht schwitzen? Erfahre am Bauernhof Hönigshof mehr über uns; © Jannina Berry

    Steckbrief Schweine:

    Name: Schwein
    Vater: Eber
    Mutter: Sau
    Kinder: Ferkel
    Sprache: grunzen
    Klasse: Säugetiere, Paarhufer
    Gewicht: ein ausgewachsener Eber kann bis zu 250 kg wiegen
    Lebenserwartung: bis zu 15 Jahre
    Sozialverhalten: Gruppenbildend
    Nahrung: Allesfresser
    Tragezeit: 115 Tage
    Besonderheiten: Sie können nicht schwitzen, daher wälzen sie sich zur Abkühlung und als Sonnenschutz im Schlamm. Sie haben einen sehr ausgeprägten Geruchssinn und einen guten Tastsinn am Rüssel.

    Worauf du achten solltest:

    • Es kann noch so heiß sein, ich schwitze nicht.
    • Wir sind Allesfresser und grunzen vor Freude, wenn du uns deine Küchenabfälle vorbeibringst. Verschimmeltes fressen wir nicht.
    • Entferne aber große Kerne und achte darauf dass kein Plastik dabei ist, Das macht uns krank.
    • Wir sind sehr saubere Tiere und halten unseren Liegeplatz rein.
    • Auch wir brauchen Ruhe und Schlaf – bis zu 13 Stunden.
    • Wir lieben es, wenn Opa Franz uns den Rücken kratzt.

    Zum Schluss kommen die großen Rinder

    Bei den Kühen muss ich immer aufpassen, dass sie mich nicht zertrampeln. Daher liege ich lieber in der Sonne und schaue mir entspannt das Treiben auf der Weide an. Ich warte auf dich und freue mich auf deine Streicheleinheiten.
    Zu den Stallzeiten hast du Gelegenheit, uns zu streicheln und zu füttern. Wir freuen uns auf dich!; © Gertrude Kerschenbauer

    Steckbrief Rinder:

    Name: Hausrind
    Vater: Stier
    Mutter: Kuh
    Kinder: Kalb
    Sprache: muhen
    Klasse: Säugetiere, Paarhufer
    Gewicht: 500 bis 1200 kg
    Lebenserwartung: 10 bis 20 Jahre
    Sozialverhalten: Herdentier
    Tragezeit: 9 Monate
    Nahrung: Pflanzenfresser, trinkt bis zu 80 Liter Wasser am Tag
    Besonderheiten:  Hat vier verschiedene Mägen, um die Pflanzen zu verdauen: Blättermagen, Labmagen, Pansen und Netzmagen. Als Wiederkäuer würgt das Rind seine Nahrung wiederholt hoch und zerkleinert sie im Maul erneut.

    Worauf du achten solltest:

    • Es gibt Stallzeiten, in denen du mich im Kuhstall besuchen kannst. Die übrige Zeit brauche ich meine Ruhe zum Verdauen und Schlafen.
    • Gehe niemals von hinten auf uns zu, ohne uns anzusprechen. Vor lauter Schreck können wir ausschlagen.
    • Stellt euch nicht in den Weg, es könnte sein, dass wir dich umrennen.
    • Wir haben eine Rangordnung. Du kannst sie beobachten, wenn wir in den Stall einmarschieren.
    • Lärm verursacht bei uns Stress.
    • Ich bin sehr neugierig. Mit beschnuppern und lecken lerne ich meine Umgebung kennen.
    • Ich habe anstatt Zähne am Oberkiefer eine Kauleiste. Meine Zunge ist rauh und kann bis zu 30 cm lang sein. Damit umschlinge ich die Grasbüschl und rupfe sie mit einem Kopfschwung ab.
    • Ich fresse ca. 70 kg Gras und brauche dazu 8 Stunden. Um das Gras zu verdauen, muss ich wiederkauen.
    • Dazu trinke ich ca. 80 Liter Wasser.
    • Ich werde zweimal am Tag gemolken und gebe ca. 40 Liter Milch pro Tag.
    • Wir haben alle Namen – findest du sie am Bauernhof heraus?